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Willi
Sitte Galerie Merseburg . Domstraße 15 |
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Sechs
Architekten aus Merseburg und Umgebung wurden am 07. Februar 2003
aufgefordert, eine Konzeption für ein Ausstellungshaus mit
einem gesonderten
Tagescafe und einer Außengastronomie zu entwickeln.
Unter
Vorsitz des Präsidenten der Architektenkammer Sachsen-Anhalt,
Prof. Dipl.-Ing. Ralf Niebergall, tagte Mitte April die
sechsköpfige Jury, an der auch
Oberbürgermeister Reinhard Rumprecht teilnahm.
Die
Jury zeigte sich tief beeindruckt über die unterschiedlichen
Lösungsansätze und brauchte mehr als sechs Stunden,
um die drei Preisträger heraus zu finden.
Schließlich wurde ein Entwurf auf den l. Platz gesetzt, der
durch "sehr sensible Hinzufügung neuer Elemente in behutsamer
Korrespondenz zum bestehenden
Altbau der städtebaulichen Situation an der
Domstraße überzeugend Rechnung trägt" (aus
der Beurteilung des Preisgerichtes).
Es
war eine Überraschung, als sich nach der Öffnung der
Verfassererklärungen herausstellte, dass die junge Architektin
Dipl. Ing. Claudia Janich aus dem Merseburger
Ingenieurbüro Weiß & Schellenberg die Arbeit
erstellt hat.
Neben
dem Bearbeitungsentgelt, das alle Architekten bekamen, erhielt die
Preisträgerin 4 000 €. In den nächsten zwei
Jahren soll das Objekt als Urban 21-Projekt
mit Mitteln aus dem EFRE- Struktur-Fonds der EU und aus dem
Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz
realisiert werden.
Der 2. Preis, dotiert mit 2 400 €, ging an die Architekten Letzel/Freivogel aus Halle.
Den
3. Preis mit l 600 € erhielt der Architekt Uwe Graul,
ebenfalls aus Halle. Im Rahmen der Eröffnung einer Ausstellung
über alle eingereichten Arbeiten,
der auch der Künstler Willi Sitte beiwohnte, dankte
Oberbürgermeister Reinhard Rumprecht allen Beteiligten und
beglückwünschte die Preisträger.
Insbesondere ging der Dank an Dr. Volkhard Spielhagen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, der wesentlich an der Vorbereitung des Projektes beteiligt war.